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Zeitreise

1987-1999

Ein Land ohne Hauptstadt ist wie ein Gulasch ohne Saft“ - mit diesem kernigen Slogan wurde vom damaligen niederösterreichischen Landeshauptmann Siegfried Ludwig die Etablierung einer eigenen Hauptstadt für das flächenmäßig größte Bundesland Österreichs beworben. Noch im Jahr 1986 entschieden sich 56 % der Niederösterreicher/Innen für eine eigene Hauptstadt. Das Rennen machte mit 45 % der Stimmen St. Pölten, vor Krems (29%). Bis die niederösterreichische Landesregierung endgültig von der Wiener Herrengasse in die neue Landeshauptstadt übersiedeln konnte, dauerte es allerding noch eine Weile. Zuerst musste das neue Regierungsviertel an der Traisen (Spatenstich 1992) fertiggestellt werden. 1997 war es dann so weit.
Vorreiter im Internet ...Während zwischen Wien und St. Pölten die LKW′s hin und her fuhren um die niederösterreichische Verwaltung zu übersiedeln, wagte die Kanzlei Schebesta und Holzinger ihren ersten Schritt ins World Wide Web. Nachdem bereits seit 1993 fünfzig EDV-Arbeitsplätze miteinander vernetzt waren, ging 1997 die erste Homepage online. Im Internet zählt die Kanzlei damit zu den „early movers“ - wie man es heute im schönsten Neudeutsch formulieren würde. Zwar verfügten im selben Jahr drei Viertel aller österreichischen KMU zumindest über einen Computer, einen Zugang zum Internet hatten allerdings erst 10 %. Zwei Jahre zuvor waren es überhaupt erst 2,5 % der KMU′s, die einen Zugang zum www hatten7.

Warum auch, glaubte doch die Mehrzahl der Betriebe damals, dass das Internet für den eigenen Betrieb eher unwichtig sei. Durchaus verständlich, angesichts der Tatsache, dass in diesem Jahr erst 12 % der Österreicher/Innen das Internet überhaupt nutzten. Im vierten Quartal 2011 waren es übrigens 80 %, davon 71 % mehrmals die Woche8. Im selben Zeitraum stieg der Prozentsatz derer die bereits einmal im Internet eingekauft haben von 1 auf 57 % (4.090.000 Österreicher/Innen)9.
... und im QualitätsmanagementDoch nicht nur im Internet zählt die St. Pöltner Kanzlei zu den Vorreitern. Auch in punkto Qualitätsmanagement war das Team um Othmar Holzinger und Helmut Schebesta (sen.) sehr früh dran. Bereits 1995 wurde das, nach der ISO Norm 9001 eingeführte Qualitätsmanagementsystem erstmals zertifiziert. Schebesta und Holzinger war damit eine der ersten Steuerberatungskanzleien in Europa, die auf eine ISO-Zertifizierung verweisen konnte.

Auch in Europa und auf der großen Bühne des Weltgeschehens tat sich in den Jahren 1995 bis 1999 einiges. Österreich, Finnland und Schweden treten 1995 der EU bei und im September wird das Friedensabkommen von Oslo zwischen der PLO und Israel unterzeichnet (Oslo II). Einem der Unterzeichner, dem israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin, kostet die Unterschrift noch im selben Jahr das Leben. Er wird am 4. November 1995 auf einer Friedenskundgebung erschossen.

1997 stirbt die britische Prinzessin Diana, 1998 geht in Deutschland nach 16 Jahren die Ära Kohl zu Ende und 1999 wird die FPÖ in Kärnten zum ersten Mal stimmenstärkste Partei in einem Bundesland. In der Folge wird Jörg Haider, nach seiner Abwahl 1991, zum zweiten Mal Kärntner Landeshauptmann.
Euro-Einführung und mehrere JubiläenIm selben Jahr, in dem Euro als Buchgeld eingeführt wird (1999), feiert die Kanzlei Schebesta und Holzinger ihr 25jähriges Jubiläum. Per 1. Juli dieses Jahres waren in der Schreinergasse 53, in der Kupferbrunnstraße 3 und am Standort Neulengbach 9 Mitarbeiter beschäftigt. Die Kanzlei Schebesta und Holzinger ist damit nicht nur die größte Steuerberatungskanzlei in St. Pölten, sondern zählt auch zu den größten in Niederösterreich.

Ein Jubiläum feiert 1999 übrigens auch die Büroklammer. Das unentbehrliche Utensil, das laut einer Studie unter anderem als Schraubenzieher, Fingernagelreiniger, Sicherheitsnadel, Zahnstocher, etc. eingesetzt wird, wurde 100 Jahre zuvor vom Norweger Johan Vaaler zum Patent angemeldet. Die Ursprünge der Büroklammer sollen aber bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. bei den Summerern liegen.
ErfolgswellenEin Jahr zuvor lud die Kanzlei Schebesta und Holzinger Klienten mit ihren Familien und Freunden zu einer Schiffsreise auf die Donau. Passend zum Motto dieser nächtlichen Schiffsrundfahrt („Reise zum Erfolg“), feierte auch der österreichische Skisport 1998 nach einer jahrelangen Durststrecke wieder einen großen Erfolg. 28 Jahre nach Karl Schranz holt sich mit Hermann Maier wieder ein Österreicher den Sieg im Gesamt-Weltcup. Nach einem schweren Sturz bei der Olympia-Abfahrt in Nagano gewinnt der Salzburger nur drei Tage später den Super-G und holt sich weitere drei Tage darauf auch noch die Goldmedaille im Riesentorlauf.
Quellen:
7. Studie des Instituts für Handel- und Gewerbeforschung zitiert in MONITOR 2/2009
8. INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung, Austrian Internet Monitor 4. Quartal 2011, Internet-Nutzung seit 1996
9. INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung, Austrian Internet Monitor 4. Quartal 2011, Entwicklung Online-Shopping 1997-2011


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